Brombeerenspalier

Nachdem ich vor einigen Wochen die Wurzeln der großen Tanne hinten im Garten ausgegraben habe und der Nachbar seine Wand saniert hat, ist jetzt das Brombeerspalier fertig geworden.

Ich habe HT-Rohr ca 70 cm in den Boden gegraben und mit Beton ausgegossen. Dabei auch die U-Träger in den Beton stecken. (Habe ich aus einem Video im Internet). Dann 90×90 Kantholz angeschraubt und oben als Abstandshalter Latten eingeschraubt. Zum Anbinden einfach Zaundraht spannen. Die Betonplatten habe ich selber gegossen, 40x40x5 cm. Dann noch die Brombeeren pflanzen, ich habe mich für „Loch Ness“ entschieden. Dann noch 5 cm Rindenmulch damit die Pflanzen nicht so schnell austrocknen. Ich freue mich schon auf die Blüte im Frühjahr.

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Fotoshooting im Garten

Jeden Tag werden die Pflanzen im Garten größer und bald können die ersten Früchte geerntet werden. An den Kräutern bedienen wir uns schon, damit macht Susi Soßen die sind einfach göttlich. Aber auch kurioses gibt es zu berichten. Beispielsweise ein Zucchini der nicht weiß ob er eins oder zwei ist. Hier eine männliche Blüte:

Die Stiele sind zusammengewachsen und zwei Blüten sitzen auf dem Stiel. Dazu gibt es auch weibliche Blüten die ja mal Zucchini werden wollen:

Ich bin ja mal gespannt ob das eine Zucchini wird oder ob die ab geschmissen wird. Von Anfang hat diese Pflanze sehr viele Blätter bekommen, mehr das die anderen die daneben sitzen. Ein Mutanten-Zucchini.

Die Pflanzen entwickeln sich sehr gut, wie man hier sehen kann:

Ich hatte einige Bedenken, der Boden ist sehr sandig und mit viel Kieselsteinen durchsetzt. Er wird schnell trocken, zum Glück hat der Garten einen Brunnen. Aber nicht nur ich bin fleißig im Garten. Auch dieser unentbehrliche Helfer besucht meine Pflanzen täglich:

Hier ist die Biene fleißig am Lavendel, der unserer Terrasse von Fliegen frei hält. Aber auch unliebsames findet sich in diesem Garten:

Rotklee, ein rotes Tuch für mich. Ich finde Rotklee vorwiegend zwischen den Zwiebeln. Im ersten Schrebergarten den ich hatte ignorierte ich am Anfang diese kleine unauffällige Pflanze. Eines Tages flogen beim Gießen lauter kleine schwarze Teile davon und ich dachte erst an ein Insekt. Bis ich darauf kam dass es Samen von Rotklee war. Die Schote öffnen sich explosionsartig und verbreiten den Samen meterweit. Seit dem ziehe ich den gleich wenn ich die gelbe Blüte irgendwo sehe.

Und hier noch ein paar Impressionen in Bildern von heute:

Und zu guter letzt will ich euch den nicht vorenthalten, der war schon vor uns in dem Garten:

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Kohlrabisalat

Es wird wieder wärmer und es gibt schon wieder schöne Kohlrabi in den Läden. Zeit für Kohlrabisalat.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Kohlrabi
  • Frühlingszwiebel
  • 2 Äpfel
  • 300 g Mayonnaise
  • Essigessenz
  • Salz
  • Pfeffer

Kohlrabi schälen Frühlingszwiebeln putzen

Frühlingszwiebeln in kleine Streifen schneiden und Kohlrabi würfeln. Alles in eine Schüssel geben.

Mayonnaise dazu geben und alles gut vermengen

Apfel schälen und in Würfel schneiden

Essig, Salz und Pfeffer nach Geschmack dazugeben und gut durchrühren

Fertig. Probieren und dann in den Kühlschrank, ziehen lassen

LECKER!

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Dieses Wochenende im Garten

Es war zwar bewölkt, aber trocken und nicht zu kalt. Also ran an das Beet und noch ein wenig umgraben. Nur hatte ich die Rechnung ohne die vor Monaten gefällte Tanne gemacht. Dicht unter der Grasnarbe hat die Tanne ihre Wurzeln gelassen. Mir blieb nichts anderes übrig als die armdicken Wurzeln auf der ganzen Länge aus zu graben.

Ein unverzichtbarer Helfer ist dabei dieses Gerät:

Mit den Flachen Blatt kann die Wurzel aus der Erde gebrochen werden. Der lange Stiel bringt den notwendige Hebel mit. Mit der Axtseite können kleinere Wurzeln durchgeschlagen werden. Wenn es dann dicker wird muss doch die Handaxt ran. Bis 5 m sind die Wurzeln lang.

Aber es gibt auch gutes zu berichten. Für €25 habe ich beim Toom ein Frühbeet erstanden. Das ist zwar nicht die beste Qualität, aber es wird seinen Zweck erfüllen.

Ich habe einen Unterbau aus Holz gebaut und das Beet an den Ecken mit der Holzschale verschraubt. Die Fuge habe ich mit übrigen Malerkrepp umwickelt und von innen mit Acryl abgedichtet. In dem Frühbeet liegt die Heizung vom alten Beet. Die Temperatur wird mit einem Kompostthermometer gemessen. Das Frühbeet habe ich heute bestückt:

12 Tomaten, 7 Paprika, 4 Fenchel und 5 Töpfe mit verschiedenen Kräutern.

Jetzt muss ich nur noch die Wurzeln weiter ausgraben damit ich auch in 6 bis 8 Wochen Platz für die Pflanzen habe.

Und es passiert schon was im Garten. Die Himbeeren kommen mit den ersten zarten Trieben. Die Zwiebeln, die ich erst letzte Woche gesteckt habe fangen an zu keinem. Und das Maggikraut, im Blumentopf überwintert, kommt auch schon raus:

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Schwarzwurzeln, Zwiebeln und Pertersilienwurzeln

Das schöne Wetter am Wochenende hat dazu eingeladen wieder im Garten zu arbeiten. Noch ist nicht so viel umgegraben, aber für Schwarzwurzeln, Petersilienwurzeln und Zwiebeln reicht der Platz schon aus.

Für die Wege haben ich größere Platten in drei Teile geschnitten. So sind wenigsten ein paar Trittsteine auf dem Land. Zur Terrasse hin wird das Land immer wurzeliger. Die Tanne wurzelt direkt unter der Grasnarbe. Da werde ich noch ein wenig buddeln müssen. Aber als nächstes steht erst ein Frühbeet für Tomaten und Paprika an.

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Currywurscht

Samstags in unserer Küche.

Bevor man anfängt Currywurscht zu machen, darf man nicht vergessen:

Die gekaufte Wurst in Scheiben schneiden und in Buttaris anbraten:

Während die Wurst langsam Farbe bekommt wäscht Susi den Paprika und schneidet ihn in Stücke:

Ich helfe derweil hier aus (rechts):

Wenn die Wurst Farbe bekommen hat fügt Susi den Paprika hinzu:

Jetzt komme ich langsam ins Spiel, schauen ob die Fritteuse noch auf der Terasse steht, wenn ja, anstellen:

Zwischendurch ein Selfie machen:

Und nicht vergessen:

Dann kommt Tomatenmark und die Susis geheime Gewürze ins Spiel:

Mittlerweile duftet die Küche nach Susis leckeres Sauce. Jetzt wird es Zeit die Pommes in das heiße Fett zu bringen:

Dann hat Susi auch schon die Currywurscht fertig:

Uwe die Pommes auch:

Vor dem Tischdecken nicht vergessen:

Und hier das schmackhafte Ergebnis, feine Currywurscht an gewellten Kartoffelstreifen:

Bei Bedarf kann Mayonnaise dazu gegeben werden.

Lecker:

Und nach dem alles wieder sauber ist:

Bleibt nur noch:

Guten Appetitt

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Ameisen im Haus

Im September letztes Jahr sind wir in das neue Haus eingezogen. Nach monatelanger Renovierung sind Böden, Decken und Wände wie neu. Und eine neue Küche haben wir uns geleistet. Als wir dann nach einigen Wochen einen Kuchen am Fenster stehen hatten, kamen Sie: Ameisen! Nun, das Fenster war auf und ich wusste das wir min. einen Ameisenbau im Hof unter den Platten haben. Also keine Panik. Ameisengift aufgelöst in Wasser und auf den Hof gegossen und auf die Fensterbank verteilt.

Der Winter kam und obwohl wir die Küche besonders sauber gehalten haben kamen die kleinen Biester immer wieder mal. Selbst bei Frost draußen und seltsamer weise nicht wenn etwas Süßes da war sondern eher bei deftigen Speiseresten in der Spüle.

Dann Anfang Januar wurden es doch mehr und ich habe eine Firma in Ludwigshafen angerufen die Ameisenbekämpfung auf ihrer Homepage stehen hat. Der erste Versuch ging gründlich daneben, der Kammerjäger kam nicht zum vereinbarten Termin für den ich mir extra ein paar Stunden frei genommen habe. Genau geschaut war es keine Firma aus Ludwigshafen, sondern eine Ludwigshafener Telefonnummer mit Vermittlung zu einer großen Firma mit vielen „lokalen“ Nummer. Eine Masche die ich nicht unterstützen wollte.

Nach genauerer Recherche fand ich doch eine Ludwigshafener Firma mit einem Inhaber den man telefonisch erreichen konnte. Das erste Telefonat lief überraschender Weise nicht auf einen Termin raus, sondern ich bekam eine Aufgabe: Ein Tropfen Honig und etwas anderes, ich hatte mich für Butter entschieden auslegen. Bei uns bot sich die Spüle an, da waren die Biester öfter. Im Honig fanden mir am Morgen eine Ameise, wahrscheinlich ist die da reingekrabbelt und kam nicht mehr raus. Kein Honig, keine Butter. Am nächsten Abend gab es Frikadellen und es bot sich an das Flies mit dem Fleischsaft in die Spüle zu legen und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Die Ameisen sind kaum größer als 2 mm und wir haben das Bild zum Kammerjäger geschickt. Wir vermuten das es Pharaoameisen sind, eine Bestätigung haben wir aber nicht. In jedem Fall stehen die Ameisen aber auf Eiweiß und nicht auf Zucker. Einige Tage später kam dann auch der Kammerjäger und hat ein paar Köder ausgelegt. Einmal haben wir noch einige gesehen das wir den Herd nicht ganz so sauber gemacht haben, seit dem aber in der Küche nicht mehr.

Aber irgendwo musste ja der Ameisenbau sein und wir vermuteten den draußen vor dem Haus. Also kaufen wir Ameisenköder speziell für Pharaoameisen und jetzt als es warm wurde habe ich die an die Wand unter dem Küchenfenster in Bodenhöhe angebracht. Die ersten zwei Tage sah es so aus als gibt es keine Ameisen, dann aber ging es los:

Erstaunlich, wie viele Ameisen sich auf einmal für das Futter interessieren. Fleißig tragen Sie das in ihren Bau:

Neugierig haben ich nachgeschaut wo die Ameisen hinlaufen und zu meiner Überraschung liefen diese nicht irgendwo zwischen den Hofplatten. An der Hauswand entlang ging es bis zur Treppe der Haustür und genau in der Ecke verschwanden die Ameisen unter das Haus. Die Küche ist nicht mehr unterkellert und in der Wand liegt fast in Bodenhöhe eine Heizleitung. Schön warm im Winter und sicher mit einer Ritze zur Küche:

Ich bin fast sicher das es Pharaoameisen sind und diese sich unter dem Haus einquartiert haben. Ich bin aber guter Hoffnung mit dem Köder das Problem in den Griff zu bekommen. Von zwei Dosen haben diese kleinen Plagegeister schon eine halb geleert und in ihren Bau geschleppt. Jetzt warten wir mal ab ob der Köder hält was er verspricht.

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Neuer Garten

Nachdem ich im Winter 2015 meinen kleinen Garten aufgegeben habe weil wir ein Haus gekauft haben ist es jetzt wieder so weit: Ein neuer Garten entsteht. Letztes Jahr war keine Zeit für den Garten, da ging das Haus vor. Außerdem war es mehr ein Wald als ein Garten. Hier der Blick von der Terrasse:

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Im November noch wurden dann alle Bäume gefällt und ich habe angefangen aufzuräumen. Schätze habe ich noch keine gefunden, eher Steine und viel Wurzelwerk. Dabei ist auch mein Schredder den ich zum Glück aus Landau mitgenommen habe wieder zum Einsatz gekommen. Mittlerweile kann man schon erkennen das tatsächlich etwas Platz für Pflanzen da ist:

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Ein kleines Stück ist schon umgegraben, es ist fast so als würde man die Wildnis urbar machen. Unser Nachbar hat diesen Garten noch nie ohne Bäume gesehen. Wir haben auch ein kleines Gartenhaus:

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Der Komposter ist seit letzes Jahr September wieder in Betrieb und in den Blumentöpfen sind ein paar gerettete Pflanzen:

  • Rabarbar
  • Himbeeren
  • Maggikraut
  • Sabei

Der Haufen rechts ist die Sammlung der geschredderten Sträucher. Jetzt wird er einmal weiter umgegraben und ein Frühbeet für die Tomaten angelegt.

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Wir haben ein Haus gekauft

Nachdem wir uns entschieden haben noch etwas für unser Leben im Rentenalter zu tun, haben wir einige Zeit eine Wohnung gesucht. Und wir hatten auch eine gefunden, 170 qm für einen erschwinglichen Preis in Friesenheim. Fertig renoviert, bereit zum Einzug. Aber die angefragten Banken wollten nicht mitspielen, weder die Postbank noch die Commerzbank wollte uns die Wohnung finanzieren. Wir waren vermutlich mit um die 50 zu alt. Wir sind dann zu Sparkasse und haben unseren Kreditrahmen für ein Immobilienkauf erfragt. Und siehe da, für die Sparkasse sind wir kreditwürdig und haben einen Rahmen bekommen der um ein drittel größer ist als die Postbank und die Commerzbank uns verweigert haben. Für Immobilienkredite kann ich die Sparkasse Ludwigshafen nur empfehlen. Unter diesen Bedingungen haben wir uns auch nach Häuser umgeschaut und sind auch in Oppau fündig geworden. Der Kaufvertrag ist gemacht und wir warten noch auf die Abwicklung. Hier einige Bilder von dem Haus das einmal unser Zuhause werden soll:

Haus 1

Das ist das Haus mit seinem Innenhof. Über dem Eingangstor ist noch eine große Terrasse die wir noch sanieren lassen müssen.

Haus 2

Hier ist das Haus in seiner ganzen Pracht. Leider kann ich mit meiner Kamera nicht weit genug weg um es ganz auf das Bild zu bekommen.

Terasse

Das ist unsere neue Terrasse. Wir werden noch eine Tür zum Haus machen lassen, dann können wir vom Esszimmer auf die Terrasse gehen.

Garten

Wir haben auch einen Garten. Der sieht jetzt noch nicht aus wie ein Garten, eher wie ein Wildpark. Im Garten, hinter der Garage ist auch kein kleines fest gemauertes Gartenhaus.

Später mehr dazu wie aus dem Haus ein Heim wird.

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Der Garten im Sommer

Der Garten im Sommer gibt schon einige Früchte her. Nachdem die Erdbeeren schon lange geerntet sind werden jetzt die Tomaten reif.

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Auch Zucchini gibt es schon über 2 Wochen, jeden Tag eine. Die Schlangengurken blühen gerade, aber die Pflanzen leiden sehr unter der Hitze und dem ausbleibenden Regen. Ich gieße zwar jeden Tag fleißig, aber der Hinterhofgarten nach Süden ausgerichtet ist wie ein Backofen.

Vom Nachbar wächst eine Menge Zitronenmelisse durch den Zaun. Daraus haben ich mit Wodka einen Likör gemacht, der ist so gut dass ich auch Zitronenmelisse im Garten möchte. Also habe ich aus einigen Zweigen Stecklinge gemacht. Die meisten Stecklinge leben auch noch, nur die großen sind vertrocknet. Ich denke große Stecklinge können nicht so schnell Wurzeln bilden.

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